
Kronen Zeitung
WIENER STADTLIGA:
Mit einer Extrameile in die Drittklassigkeit
Der SV Wienerberg träumt aktuell von der Regionalliga Ost. Aktuell lacht man von der Tabellenspitze, auch dank Jan Mülner. Der Stürmer führt mit 24 Treffern die Torschützenliste an, erzählt warum noch nicht gefeiert werden darf und was seine Highlight-Spiele in der 3. Liga wären.
„Das kann ich dir gar nicht so genau sagen“, lacht Wienerberg-Kicker Jan Mülner auf die Frage hin, warum ihm in dieser Saison einfach alles aufzugehen scheint.
Gleich 24-mal netzte er in 20 Stadtliga-Spielen, wofür er im Training gerne die Extrameile geht, an seinem Abschluss feilt. „Ich schieße nach der Einheit gerne noch ein paar Mal aufs Tor“, so der 25-Jährige, der exakt die Hälfte der Wienerberg-Tore in dieser Saison selbst erzielt hat. Seine Mannschaft lacht aktuell mit zehn Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze, der Aufstieg in die Ostliga ist dennoch ein kleines Tabu-Thema.
„In der Kabine wird darüber eigentlich gar nicht gesprochen. Wir wollen einfach spielen und dann schauen, wo wir stehen“, so Mülner. Groß seien die aus der Vorsaison gezogenen Lehren, als man nach der Herbstmeisterschaft nicht in die Gänge kam, am Ende nur Fünfter wurde.
„Wäre eine coole Erfahrung“
Diesmal gelang der Start aus der langen Winterpause, wo sich der Büroangestellte die Zeit mit Paddle-Tennis vertrieb, mit 15 Punkten aus fünf Spielen deutlich besser. Der Ostliga-Traum des Hasenberger-Teams lebt also weiterhin, besonders auf die Duelle mit Ex-Verein Parndorf und dem Sportclub würde sich Mülner freuen. „Ihr neues Stadion ist extrem schön geworden. Dort zu spielen, wäre eine coole Erfahrung.“
Kilian Wazik
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Bild: SC Wienerberg






























